Die Bürste und der Amboss
"La ligne est un point qui a fait une promenade." Paul Klee
Im Foyer stehen Kunst und Kunsthandwerk im Mittelpunkt. Man könnte sogar sagen, dass sie überall präsent sind. Es geht jedem Redner mehr darum, mit den Studierenden ein konkretes Thema zu erforschen, als abstraktes Wissen zu vermitteln. Aus dieser Perspektive werden Malerei und Schmiedekunst angegangen. Zwei Wochen lang arbeiteten die Schüler mit Eisen und Farbe.



In der Malerei führte James seine Methode ein, die als „8 Raumdimensionen“ bekannt ist. Erster Schritt, der Punkt, die kleinste Spur. Dann die Linie: Sie ist der bewegliche Punkt. Anschließend verschmelzen die übereinanderliegenden Linien mit der Fläche. Der Beginn eines Weges, den die Schüler das ganze Jahr über verfolgen werden.
Schmieden: Eisen drehen, formen, klopfen ... Die Geste wiederholt sich, das Handgelenk muss stark bleiben. Schmiedekunst erfordert Geduld: Eisen lässt sich nicht so leicht verdrehen. Die Schüler versuchten sich im Schmieden aller möglichen Gegenstände: einer Brosche (Steinschneidewerkzeug), einem Kerzenständer, einem Feuerpickel, einer Zange usw.
Einerseits Sensibilität und Wahrnehmung angesichts eines subtilen und fragilen Materials: Zeichnung und Farbe. Auf der anderen Seite Willen und Ausdauer angesichts eines harten und widerstandsfähigen Materials: Eisen. Zwei gegensätzliche Eigenschaften, die sich ergänzen. Im Foyer geht es darum, dass die Studierenden sowohl ihre Sensibilität als auch ihren Willen entwickeln.